#16 Simon Morgenthaler, Managing Director | Swissquote

Shownotes

In dieser Folge spricht Yannick mit Simon Morgenthaler, Managing Director und Zurich Branch Manager bei Swissquote, der grössten Schweizer Digitalbank mit über 1'500 Mitarbeitenden weltweit.

Simon ist wenige Jahre nach der Gründung zu Swissquote gestossen und gestaltet die Erfolgsgeschichte seit über 23 Jahren aktiv mit.

Alles hat in einem Farblager eines Sanitärinstallateurs in Gland angefangen. Heute ist Swissquote eine der grössten digitalen Banken Europas. Der Spirit von damals – „We challenge the code” – ist bis heute geblieben. Etwas, das nur wenigen schnell wachsenden Unternehmen gelingt.

Ich habe nachgefragt, was diesen disruptiven Geist über all die Jahre am Leben erhält, wie Führung und Kultur bei Swissquote gelebt werden und wie sich das Banking der Zukunft entwickeln wird.

Soviel sei gesagt: Ein Pub am Hauptsitz in Gland ist nicht die einzige Überraschung.

Ausserdem klären wir folgende Fragen:

Wie kam es zum Sponsoring in der Europa- und Conference League?
Wieso betreibt Swissquote ein eigenes Restaurant in Zürich?
Und was möchte Simon bei Swissquote noch erreichen?

Reinhören lohnt sich 🎧

Transkript anzeigen

00:00:03: Herzlich willkommen zu unserem Podcast Forward Thinking.

00:00:07: Hier dreht sich alles um innovative und zukunftsfähige Lern- und Arbeitswelten, genau dazu

00:00:13: spricht Janik

00:00:14: Müller Innovation Scout bei Deyswooders heute mit Simon Morgenthaler

00:00:18: erst Managing Director und Zurich Branch Manager der

00:00:21: größten Digitalbank der Schweiz SwissBoat.

00:00:24: Seid ihr bereit für die Zukunft?

00:00:26: Dann lasst euch inspirieren.

00:00:30: Hallo Simon!

00:00:31: Hallo Janik!

00:00:32: Vielen Dank für die Einladung.

00:00:33: Hey, schön, dass du heute da bist.

00:00:35: Wir nehmen ihr wieder bei uns in der Work Factory auf im Podcast Studio und wir hatten jetzt so ein langes Vorgespräch.

00:00:41: Wir mussten uns schon fast zwingend ins Studio zu kommen und mal all die spannenden Sachen, die du erzählt hast auch wirklich aufzunehmen.

00:00:48: umso mehr freut es mich, dass Du heute da ist.

00:00:50: Vielen Dank für eine Zeit!

00:00:51: Und danke für Deinen Besuch!

00:00:52: Danke!

00:00:54: Wie in jeder Folge würde ich auch gerne Dir das Wort übergeben, um dich selbst vorzustellen.

00:00:59: Wer bist Du?

00:00:59: Was machst Du den ganzen

00:01:00: Tag?!

00:01:02: Ja, also mein Name ist Simon Mongenthaler.

00:01:04: Ich arbeite bei SWISCO als Branch Manager in Zürich.

00:01:09: Bin da verantwortlich für unsere zwei Standorte die wir haben in Züch.

00:01:16: Hauptsächlich haben wir hier in ZÜRICH die Front Offices das heißt all die Abteilungen die sich um den Kunden kümmern Sales Relationship Management und Customer Care wo ich die Verantwortung übernommen habe.

00:01:30: Zum Start einer jeder Podcast-Folge verstelle ich auch dir die mittlerweile bekannte Frage.

00:01:35: Wer oder was ist deine persönliche Superheldin?

00:01:37: Oder dein persönliches Superheld und warum?

00:01:41: Ja, das eine ganz gute Frage!

00:01:42: Ich habe natürlich im Vorfeld den einen oder anderen Podcast angehört... ...und hab mir dann auch ein paar Gedanken zu dieser Frage gemacht.

00:01:51: Zuerst kam ja dann so'n bisschen diese Comichelden in Sinn.

00:01:56: Da konnte ich mich aber ehrlich gesagt nicht wirklich festlegen, ich finde das fast ein bisschen zu plakativ.

00:02:01: Ich muss schon ganz ehrlich sein wenn ich jetzt aus privater Sicht anschaue dann sind die meine Superhelden ganz klar meine Eltern.

00:02:11: Ich glaube meine Eltern haben mir eine unglaublich schöne Kindheit beschert.

00:02:17: ohne Sorgen aufwachsen.

00:02:19: Ich durfte auch meine Erfahrungen selbst sammeln, sie haben mir aber doch diese Werte und Tugenden mitgegeben die meiner Persönlichkeit geprägt haben.

00:02:30: Und das rückblickend... Das sieht man als Kind natürlich nicht.

00:02:33: Aber wenn ich da jetzt so ein bisschen zurückschau war es ja auch so dass meine Eltern ihr eigenes Leben hatten Mit Erfolgen, Niederlagen, Sorgen usw.. Dass Sie komplett von mir auf Herrn gehalten haben.

00:02:47: Sie sind definitiv meine Helden, wenn ich das so ein bisschen aus der Businessseite anschaue dann denke ich ganz generell faszinieren mich Unternehmer und Leute die gegen den Strom schwimmen, die halt wirklich den Mut haben eine Idee zu verfolgen von ganz klein einfach hartnäckig ihr Ziel zu verfolgen und was Großes daraus zu machen.

00:03:13: Das finde ich faszinierend, Ich hatte den Mut dazu nie selbst.

00:03:18: aber ich glaube da gibt es ganz viele Stories und ganz viele Helden jetzt aus reiner Business-Perspektive all diese Silicon Valley Geschichten die faszINieren mich persönlich sehr stark.

00:03:28: Ja in einer so eine Erfolgsgeschichte arbeitest du ja selbst?

00:03:33: Komm wir gleich noch drauf.

00:03:35: Lass uns aber zuvor noch ein bisschen bei dem privaten Themen bleiben.

00:03:38: Was bist du für ein Typ, wo trifft man dich in der Freizeit?

00:03:41: Ich bin schon eher eine Person, die stetig was laufen muss.

00:03:47: Mich findet man eher selten auf dem Sofa.

00:03:49: ganz ehrlich gesagt gibt es auch ab und zu mal.

00:03:52: aber ich habe würde sagen meine Leidenschaften sind grundsätzlich zwei Dinge.

00:03:57: das eine ist Reisen.

00:04:00: Das mache ich ganz gern neue Orte entdecken in der Natur Das mache ich sehr oft mit meinem Wohnmobil, da bin ich in Europa unterwegs.

00:04:11: Ich fahre im Sommer an den Strand und im Winter fahré ich zum Skifahren.

00:04:17: Das sind die Sachen, die ich wirklich mag, die mir auch helfen irgendwo den Kopf frei zu bekommen.

00:04:24: Und das zweite Element, dass doch einen wichtigen Stellenwert in meinem Leben hat ist sicherlich der Motorsport.

00:04:31: Das hat mich als kleines Kind schon fasziniert.

00:04:35: Die hat zumal noch im Kart heute eher im Rennwagen.

00:04:40: Jetzt ohne große Ambitionen, also ich fahre keine Rennen aber man trifft mich doch immer mal wieder an den Juppo Gering Nordschleife.

00:04:46: da habe ich eine unglaubliche Faszination dafür.

00:04:49: dieses Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine und halt einfach... Diese Situation, die man im Auto hat... Man ist für sich alleine.

00:04:59: Es gibt im Moment eigentlich nur einen Fokus und das ist die nächste Kurve in der nächsten Scheitelpunkt.

00:05:05: Alles andere wird ausgeblendet!

00:05:07: Und das hilft mir unglaublich den Kopf frei zu kriegen um dann am Montag im Office wieder alles in Angriff zu nehmen.

00:05:15: Sehr schön.

00:05:15: Bevor wir in die Themen voll einsteigen und ich glaube die meisten wissen was Swisscode macht und was Swisscode ist, aber für die, die noch nie von euch gehört haben.

00:05:24: Was macht ihr?

00:05:26: Der Swisscode is eine Digitalbank.

00:05:29: Kurz zusammengefasst – eine Digitalbank.

00:05:32: Wir bieten oder wir haben einen sehr starken Fokus auf den Börsenhandel.

00:05:38: Handeln mit Aktien, mit Obligationen, mit Fonds, ETFs, aber auch CFD's... Währungshandel dieser Produkte.

00:05:46: Mittlerweile haben wir das Produktuniversum massiv erweitert, man kann bei uns auch ein klassisches Bankkonto mit einer Debitkarte haben.

00:05:57: Man kann drei A-Kontos für die dritte Säule haben.

00:06:00: also grundsätzlich kurz zusammengefasst eine Bank sind wir aber komplett digital unterwegs.

00:06:08: Du bist ja eigentlich wenige Jahre nach der Gründung mit dazugekommen, schon über dreiundzwanzig Jahre mit dabei.

00:06:14: Wie ging das bei euch alles los?

00:06:15: Was war da Gründungsimpuls?

00:06:17: Ja also der wirklich beim Gründungen Impuls war ich natürlich nicht dabei.

00:06:21: Das war Anfangs der neunziger Jahre.

00:06:24: Da haben den Marc Birki und der Paolo Buzzi die zusammen eine Firma gegründet.

00:06:30: Die ist zumal Marvell Communication.

00:06:33: Die war spezialisiert auf Websites und Finanzapplikationen.

00:06:38: Und im Laufe der neunziger Jahre konnten sie dann nach dem Zusammenschluss vieler regionalen Börsen zur Schweizer Börse, können Sie mit der Börsee einen Vertrag abschließen über Datenlieferungen, also sie haben exklusiv die Daten von der Schweizer Börse bekommen und haben dann SwissQuote gegründet um die Börsenkurse ins Internet zu bringen.

00:07:00: Das war da zumal eine unglaubliche Revolution.

00:07:03: man hat die Bösenkursee eigentlich nur einmal pro Tag in der Zeitung gesehen.

00:07:08: SwissQuot hat sich dann ins internet gebracht.

00:07:10: so entstand auch den Name SwissQuotes.

00:07:13: Anfänglich waren es halt nur die Kurse der Schweiz Aktien die wir angezeigt haben.

00:07:19: Das war dann relativ naheliegend, dass mit der Publikation der ganzen Daten in einem zweiten Schritt auch den Handeln mit diesen Aktien und Verpapieren angeboten wurde.

00:07:29: Also das haben wir anfänglich über eine Partnerbank gemacht.

00:07:33: Wir sind dann im Jahr zweitausend sind wir an die Börse gegangen, da haben wir unseren eigenen IPO vorgenommen.

00:07:38: Und seit zwei tausend und eins haben wir ein eigener Banklizenz und können seit zwei Tausenden Eins danach die Transaktion selbst ohne Partnerbank abwickeln.

00:07:48: Ja, so hat sich das Ganze entwickelt.

00:07:50: Ich persönlich bin dann im Jahr two-thausend drei dazu gestoßen.

00:07:54: Ich war ursprünglich beim Konkurrenten der SwissQuote tätig die SwissQuotes übernommen hat.

00:08:00: also SwissQuot hat den Konkurrentern übernomen.

00:08:04: ich glaube die Nuller Jahre waren sehr geprägt von Übernahmen vom nichtorganischen Wachstum aber auch organischem Wachstem.

00:08:12: wir hatten unglaublich viel Neukundengeschäft konnten viele Kunden akquirieren Und so hat sich das über die Zeit entwickelt.

00:08:21: Wie gesagt, anfänglich war es der Handel mit Schweizer Wertpapieren.

00:08:25: Wir haben dann natürlich laufend weitere Börsen dazugenommen Weitere Märkte erschlossen, weitere Produkte hinzugenomen Den Währungshandel einerseits Dann aber später auch Das ist jetzt ein bisschen aus der jüngeren Vergangenheit Die Kryptowährungen, die dann dazu gekommen sind und so konnten wir über die Jahre, die Swisscote dahin bringen.

00:08:47: Wo sie heute steht?

00:08:48: Ich kann mich noch gut erinnern als ich angefangen habe.

00:08:51: da waren wir im zwei tausend drei rund fünfzig Personen.

00:08:56: Heute sind wir Tausend Fünfhundert.

00:08:59: also auch in Bezug auf Personalbestand hatten wir ein unglaubliches Wachstum über die letzten jahre.

00:09:05: Du hast ja schon gesagt das war ein revolutionärer Ansatz zum Start und ihr habt hier heute noch den Slogan Challenge to Code Also noch immer dieses Revolutionäre in euch, in eurer DNA.

00:09:17: Wie konntet ihr euch das beibehalten?

00:09:19: und wo merkst du auch mit tausendfünfhundert Leuten?

00:09:21: Auch wir sind mittlerweile eine richtige Bank mit allem was dazugehört.

00:09:25: Anfänglich waren wir natürlich ein klassisches Start-up mit diesem Start up Charakter.

00:09:30: Ich glaube da können wir.

00:09:31: natürlich sehen wir dass heute nicht mehr mit Tausend Fünfund Mitarbeiter.

00:09:34: Was wir aber immer versucht haben ist diese Kultur aufrecht zu erhalten Diese Neugier Geschwindigkeit etwas super wichtiges, man muss schnell am Markt sein.

00:09:44: Die Neugier die ich erwähnt habe aber auch diese Willen etwas zu wagen den Mut etwas neues zu wahren neue Produkte an den Markt zu bringen Diese Kultur Ich glaube, das haben wir geschafft über die ganzen Jahre diese Kultur aufrecht zu erhalten und zu etablieren.

00:10:04: Eben auch mit dieser großen Kampagne Challenge The Code wo wir es auch gegen Außen getragen haben.

00:10:10: ich glaube das ist ein wichtiger Bestandteil unserer internen Kultur und das möchten wir natürlich auch weiterhin so fortsetzen.

00:10:18: In der Vorbereitung auf heute habe ich auch einiges gelesen über eure Gründer, Marc Birki und Paulo Butzi.

00:10:23: Da kann man ja so einiges lesen über die beiden.

00:10:25: Beispielsweise sie haben bis heute zusammen einen Büro Und ihm ist es auch ganz, ganz wichtig dass es ein Pub gibt in eurem Hauptsitz in Glow.

00:10:34: Ist das so richtig oder ist es viele Halbwüssen in den Medien?

00:10:37: Nein, das ist tatsächlich so!

00:10:39: Also mittlerweile ist ja der Paula Buzzi nicht mehr operativ tätig.

00:10:42: Der ist im Verwaltungsrat aber als er noch bei uns als Chief Technology Officer unterwegs war hat er immer zusammen mit Marc Birkin Büro Und ich kann dir sagen, es ist auch heute noch so im Büro von Marc Björki.

00:10:59: Der Tisch vom Paulo Buzzi, der ist immer noch da drin.

00:11:02: Also das ist immer nach wie gehabt.

00:11:05: Ich glaube, dass war wichtig.

00:11:06: Das waren superwichtig, auch eben diesen Austausch zu haben, laufend zu kommunizieren, Ideen zu teilen, Erlebtes zu teilern um eben diese Innovation voranzutreiben.

00:11:18: und ja, das ist richtig!

00:11:19: Wir haben in unserem Hauptsitz in Glow ein eigenes Pub.

00:11:25: Das wird auch rege genutzt von den Mitarbeitenden.

00:11:28: Das ist nur intern zugänglich und ist täglich in Betrieb.

00:11:33: ab siebzehn Uhr, kann man sich da

00:11:37: insetzen.

00:11:39: Das gehört ein bisschen zu unserer Kultur.

00:11:43: hier in Zürich sind wir ja auch ein bisschen unkonventionell unterwegs.

00:11:47: Wir haben an der Löwenstraße gleich daneben ein eigenes Restaurant.

00:11:50: das ist aber öffentlich zugänglig.

00:11:54: wichtig, diese Räume zu schaffen wo sich die Leute treffen können.

00:11:58: Wo sie Ideen austauschen können.

00:12:00: ich glaube es sind genau da oder das sind diese Momente wo man zusammen im Pub sitzt und etwas trinkt, wo ihm diese Ideen entstehen, wo Innovation entsteht.

00:12:10: und ich glaube dass ist super wichtig diese Vorgehensweise oder das Pub und das Restaurant, das trägt zu dieser Kultur bei wirklich Innovationen zu fördern damit man halt weiterhin am Markt erfolgreich auftreten kann.

00:12:27: Man muss sich erlaufen verändern!

00:12:29: Ich meine so eine Bar die quasi richtig Geld und es ist ja auch ein Riesenaufwand der dahinter steckt.

00:12:34: Wieso ist euch das wichtig dass euch die Bar gehört und ihr jetzt nicht beispielsweise euer Stamm lokal um die Ecke habt?

00:12:41: Also wir hatten Ich muss es so sagen, wir sind in Glant, in unserem Hauptsitz.

00:12:47: Glant ist offiziell eine Stadt.

00:12:49: Wenn man sich aber mal durch Glant schlendert dann hat das eher den Dorfcharakter.

00:12:54: also es hat natürlich relativ wenig um unseren Campus herum.

00:13:00: Es gibt da eine Bar.

00:13:01: Das war früher halt so ein bisschen der Treffpunkt von den Mitarbeitenden.

00:13:05: Aber uns ist wichtig dass es von Leuten wirklich genutzt wird und ich glaube genutst wird es nur wenn es super nah liegt.

00:13:13: Wenn ich zuerst fünfhundert Meter gehen muss, um mich mit meinen Kollegen im Pub zu treffen.

00:13:19: Ja!

00:13:20: Dann habe ich schon mal die erste Hürde.

00:13:22: Die habe ich halt nicht wenn ich um siebzehn Uhr oder um achtzehn uhr sage ok ich gehe mal runter und schaue einfach mal wer da ist und entweder trinke ich was mit jemandem oder ich geh nach Hause.

00:13:33: Das war uns halt super wichtig.

00:13:35: und dann denke ich auch das andere Element durch.

00:13:39: dass es intern ist kann man natürlich viel offener sprechen.

00:13:43: Das ist sicherlich auch ein wesentlicher Punkt, weil es ist schon so viele Ideen und Innovationen entstehen tatsächlich im Pub und eben halt nicht im Sitzungszimmer wo wir sagen okay wir schließen uns jetzt mal zwei Stunden ein und überlegen uns was könnte das nächste Big Fang sein sondern diese Ideen die entstehen oftmals einfach in der Diskussion um den Drink herum.

00:14:06: Ja schön Du hast ja schon gesagt, irgendwie Kultur und Fehler machen dürfen.

00:14:11: Innovationen ist bei euch ein ganz wichtiges Thema.

00:14:14: vielleicht nochmal einzusteigen?

00:14:16: Wie würdest du die Kultur bei euch genauer beschreiben?

00:14:18: also was macht euch aus?

00:14:19: Was macht eure Kultur aus?

00:14:21: Also ich glaube die Kultur wenn ich sie beschreiben müsste dann würde ich sagen die ist super direkt und unkompliziert Und ich glaube das macht es eben genau aus dass die Leute ihre Meinung sagen dürfen.

00:14:34: Das ist ein wichtiger Punkt bei uns dass aber auch den normalen Mitarbeiter, wenn der Marc Birke im Pap ist einfach mal hingehen kann und mit ihm schwarz halten kann.

00:14:44: Das wird so akzeptiert auf der einen Seite und es wird sogar so gewünscht macht diese Kultur aus, die wir innerhalb der Swisscourt haben.

00:14:56: Dass wir halt eben nicht unbedingt überspitzt gesagt, die nächste gute Idee ist fast wichtiger als die reine Hierarchie und das gibt natürlich den Mitarbeitern Vertrauen.

00:15:11: es gibt ihnen eine gewisse Freiheit und das führt schlussendlich auch dazu dass die Mitarbeiter gerne zur Arbeit kommen

00:15:18: Vielleicht anschließend daran, ich wollte eigentlich erst später darüber sprechen.

00:15:22: Ihr beschäftigt euch ja gerade mit euren eigenen Büroräumlichkeiten in Zürich und auch in Glant?

00:15:26: Wieso ist euch der physische Ort denn so wichtig als

00:15:29: Onlinebank?".

00:15:31: Ich glaube das eben genau um diese Kultur aufrecht zu erhalten und weiterzuförden.

00:15:37: Wenn ich konzentriert arbeiten muss kann ich das grundsätzlich auch von zu Hause aus machen.

00:15:42: aber Das Büro ist deshalb wichtig, weil da die Leute zusammenkommen sich austauschen, voneinander lernen, Ansätze diskutieren und genauso entsteht schlussendlich auch Innovation.

00:15:55: Darum glaube ich das Büro is superzentral.

00:16:01: Ich sag nicht es gibt natürlich viele Arbeiten die müssen fokussiert konzentriert erledigt werden.

00:16:07: aber wie ich vorhin schon gesagt habe das kann ich auch im Homeoffice machen.

00:16:11: Im Homeoffice habe ich aber diese Kultur nicht und ich glaube wirklich etwas den nächsten Level erreichen.

00:16:19: das können wir nur zusammen.

00:16:20: Das kann, können wir nicht in dem dass einfach jeder zu Hause für sich arbeitet Und wir kennen es alle heute mit der Technologie, mit dem Teams-Meeting.

00:16:29: Das ist alles gut und recht.

00:16:31: aber im Teams-Meting das hat doch nicht dasselbe wie wenn man zusammen in der Cafeteria um einen Kaffee rumsetzt und etwas diskutiert und ich glaube genau für diese Momente ist das Büro super wichtig.

00:16:41: also mir geht's jetzt nicht darum dass das Büros da drauf ausgelegt ist dass man super fokussiert dort arbeiten kann oder muss.

00:16:50: Das muss natürlich auf der einen Seite auch gewährleistet sein, für mich ist es wichtig das Büro, dass die Leute gerne ins Büro kommen.

00:16:58: Dass es ein Ort ist wo die Leute gern hingehen, wo sie sich gerne austauschen mit anderen weil eben dort entsteht schlussendlich die Innovation.

00:17:07: Ja

00:17:08: also sprichst du mir natürlich aus dem Herzen, das ist natürlich unser absoluter Herzensthema.

00:17:12: noch ein kleiner Schwenk zu diesem Thema Ich war diese Woche eingeladen ins FIFA-Museum für einen Vortrag und hatte auch so ein paar Sportbeispiele dabei, weil es einfach gut gepasst hat.

00:17:22: Und habe dann das Beispiel gebracht mit der Enfield Road, Liverpool, Großbritannien – absolute Fußballhochburg!

00:17:28: Da wird ja nach jedem Spiel You'll Never Walk Alone gesungen, egal ob die Mannschaft gewinnt oder verliert.

00:17:34: Das ist natürlich auch übertragen zu einem Unternehmen wo ich überzeugt bin dass es natürlich ein absoluter Klebstoff ist für eine Unternehmenskultur wenn man das schafft dieses Zugehörigkeitsgefühl zu schaffen, wo Leute bereits in die extra Meile zu gehen und auch länger bei der Arbeitgeberin bleiben als es vielleicht sonst tun würden.

00:17:50: Und das eben nicht im Teamscall stattfindet sondern an den physischen Orten, wo man gemeinsam gewinnt und verliert, gemeinsam lernt und trotzdem zusammen bleibt.

00:17:59: Das ist eigentlich so der Glaubenssatz, den ich da ganz stark mit ihr teile.

00:18:03: Ja!

00:18:03: Ich glaube auch das Sport ist ein gutes Beispiel.

00:18:06: Schlussendlich kann man es ja auch so betrachten oder ich kann Fußballspiel, kann ich zu Hause vor dem Fernseher gucken und ich kann ins Stadion gehen.

00:18:15: Oftmals ist sogar so dass ich wahrscheinlich die Details im Fernsehen sehe.

00:18:21: Oder nehmen wir es vielleicht noch ein bisschen extremer, nehmen Formel eins Rennen Ich kann an die Strecke gehen oder ich kann sie im Fernseher gucken.

00:18:28: Im Fernseer sehe ich die ganze Strecce, wenn ich vor Ort bin da sehe ich nur die einzelne Kurve.

00:18:34: Nichtsdestotrotz gehen die Leute dorthin und nehmen das in Kauf, dass sie ja nicht gar nicht alles sehen.

00:18:40: Weil es schlussendlich um das Zusammensein geht.

00:18:43: Es geht um das Zusammensein diese Ambience zu erleben, diese Kultur vor Ort, diese Stimmung vor Ort zu erlebnen – ich glaube, das macht's aus!

00:18:53: Und bis zum gewissen Grad kann man das aufs Büro übertragen.

00:18:55: Ich kann zu Hause.

00:18:57: heutzutage Kann ich zu Hause alles auch machen, was sich im Büro an meinem Arbeitsplatz machen kann.

00:19:03: Aber... Ich hab da nicht die Kollegen drum herum!

00:19:06: Stimmung, diese Kultur und diese Ambience die ich im Büro habe.

00:19:10: Und ich glaube das ist das Wichtige!

00:19:12: Da ist es wirklich superzentral.

00:19:15: Ich denke auch dass man mit der Architektur und jetzt auch mit den neuen Büroräumlichkeiten die wir beziehen werden können wir da sehr viel erreichen dass die Leute eben sehr gerne dahin gehen wo wir damit dann auch die Innovation fördern könnten.

00:19:30: Kultur ja auch ganz ganz viel mit Führung zu tun.

00:19:32: wenn man jetzt die Mitarbeitenden in Zürich Fragen würde, wie du denn führst.

00:19:37: Was glaubst du?

00:19:38: Was würden die sagen?

00:19:39: Was bist du für ein Chef?

00:19:41: Also ich glaube... Die Führungskultur für mich basiert sehr stark auf Vertrauen.

00:19:48: Vertrauen ist für mich super wichtig weil ich glaube wenn man den Leuten und Mitarbeiterinnen eine gewisse Freiheit gibt nur dann sind sie auch in der Lage großartiges zu leisten.

00:20:04: Ich würde sagen meine Führungskultur oder die Art und Weise, wie ich führe.

00:20:11: Die basiert sehr stark auf Vertrauen.

00:20:13: Ich möchte das die mitarbeitenden Verantwortung übernehmen, dass selbst in die Hand nehmen und nicht einfach ihren Job nach Prozedur erledigen.

00:20:24: Das muss natürlich auch sein in gewissen Punkten aber dieses Element ist mir sehr zentral.

00:20:31: Das heißt aber nicht auf der anderen Seite braucht es trotzdem diese Klarheit, Orientierung.

00:20:38: Ich glaube das ist meine Aufgabe.

00:20:39: ich muss den Leuten vorgeben wohin geht die Reise?

00:20:43: Man muss die Raumbedingungen abstecken man muss die Erwartung transparent und ganz klar kommunizieren aber ich bin definitiv nicht ein Chef der ins Mikromanagement runtergeht.

00:20:53: Ich möchte auch die Mitarbeitenden fördern damit sie da selbst handanlegen.

00:21:00: Wenn man noch mal ein paar Jahre zurückstaut, sagen wir es mal vielleicht zehn Jahre.

00:21:03: Wie hat sich der Führung für dich verändert?

00:21:05: Also man geht ja mit so einer Annahme immer los.

00:21:07: Das ist irgendwie die Interpretation meiner Rolle.

00:21:10: Wie hats sich die über die Jahre verändert?

00:21:12: Ich glaube das hat sich schon massiv verändert.

00:21:15: also wenn ich das jetzt auf meine Person beziehe... Ich bin jetzt über fünfzig Prozent meines Lebens bei das Biskothek.

00:21:22: Und da liegt es auf der Hand, dass ich meine komplette Karriere bei Swiss Gold stattgefunden habe und als normaler Mitarbeiter angefangen und konnte dann immer mehr Verantwortung übernehmen.

00:21:33: Und dann ist es natürlich bis zum gewissen Grad auch so ein bisschen Learning by doing.

00:21:38: Ist klar man kriegt einen natürlichen Kurs rechts und links was man achten sollte aber man entwickelt sich ja selbst schon weiter.

00:21:48: Schon am Anfang relativ schwierig, wenn man als Mitarbeiter wirklich im Daily Business drin ist nachher diese Verantwortung zu übergeben.

00:21:58: Den Mitarbeitenden zu übergehen.

00:22:00: und da war ich am Anfang vielleicht eben genau umgekehrt wie ich heute war.

00:22:05: Vielleicht zu stark in Mikromanagement ja wieso hast du da jetzt nicht das Komma gesetzt überspitzt gesagt?

00:22:11: Und das war ein Prozess!

00:22:13: Das muss dich lernen Aber das dauert einen Moment.

00:22:18: Man sieht es aber ja dann schlussendlich auch an den Leuten, mit denen man zusammenarbeitet die sich ja dann eben auch weiterentwickeln und das ist definitiv ein Punkt.

00:22:28: wenn ich so ein bisschen zurückschau Dann denke ich habe mich als Chef aus Führungsperson definitiv auch weit entwickelt Wenn nicht wäre er ja nicht gut Und kann heute wirklich sagen dass ich denke dass ich da wirklich den Leuten dir das Vertrauen geben, aber irgendwo auch die Gewissheit dass ich hinter ihnen stehe und ich glaube das ist wichtig.

00:22:52: Lass uns doch mal zurück zu SwissQuote springen.

00:22:54: ihr habt ja vor knapp einem Jahr euer Portfolio erweitert und habt Ju gekauft also die anderen fünfzig Prozent von der PostFinanz.

00:23:03: sag uns doch einmal kurz was ist Ju eigentlich?

00:23:07: Ju ist ganz kurz gesagt eine Neobank.

00:23:10: Die Ju gibt es nur auf dem Smartphone, die gibt es nicht im Web.

00:23:16: Ich kann dort mein tägliches Banking erledigen.

00:23:21: Das heißt, ich habe eine Debitkarte, ich hab ne App und kann dort grundsätzlich alles machen was sich in meinem Dailybanking braucht.

00:23:30: Ich kann da meinen Lohn empfangen, ich kann dort meine Zahlungen tätigen... ...ich kann dort aber auch investieren!

00:23:37: In Kryptowährungen, in ETF's, in Aktien.

00:23:40: das ist alles möglich und das alles auf der App.

00:23:43: Okay Man muss vielleicht nochmal kurz zur Erklärung sagen, ich habe ja gerade gesagt, Klett die anderen fünfzig Prozent.

00:23:48: Man muss sagen, das war ursprünglich mal ein joint venture mit der Postfinanz zusammen.

00:23:53: Was habt ihr euch da versprochen?

00:23:55: Dass ihr jetzt die anderen Fünfzig Prozent aufgekauft habt?

00:23:59: Ja wir haben... Das ist richtig!

00:24:01: Wir haben also EU gegründet haben.

00:24:04: Haben wir das zusammengemacht mit der postfinance.

00:24:06: Wir haben mit der pfostfinance auch in verschiedenen anderen Bereichen eine Zusammenarbeit.

00:24:10: daher war das war das naheliegend.

00:24:13: Der wesentliche Punkt war sicherlich, dass sich Ju über die Jahre weiterentwickelt hat.

00:24:19: Wir haben heute rund vierhunderttausend Kunden, die die App bereits aktiv nutzen.

00:24:25: und irgendwann kommt man mit so einer Firma an einen Moment wo natürlich auch in Bezug auf die Eigentümer vielleicht ein bisschen die Ideen oder die nächsten Schritte die man vorsieht mit dieser Firma vielleicht ein bissel auseinander gehen.

00:24:44: Und ich glaube, dieser Punkt kommt unweigerlich und der ist mit Juge kommen.

00:24:50: Ich glaube die restlichen Fünfzig Prozent zu übernehmen war für uns ein absolut wichtiger und richtiger Schritt um eben eine klare Richtung vorzugeben und eben auch diese Geschwindigkeit aufrechtzuerhalten.

00:25:04: Umso mehr Leute am Tisch sitzen, um so schwerfälliger wird es natürlich – und ich glaube mit dem Kauf der restlichen fünfzig Prozent!

00:25:13: haben wir schlussendlich die Möglichkeit der EU, die Strategie aufzudrücken bzw.

00:25:20: zu definieren in welcher Richtung wir weitergehen möchten.

00:25:25: querliest, hat man das Gefühl naja Ju ist irgendwie um die junge Zielgruppe anzusprechen für die Jungen aber euch in der Kommunikation.

00:25:32: Das ist ganz ganz wichtig immer wieder zu sagen ne nee dass es nicht nur für die jungen sondern es ist eine viel größere Zielgruppen die wir damit auch ansprechen möchten.

00:25:40: was ist da eure Zielgruppel ganz konkret?

00:25:43: Also die Jungen, ganz klar.

00:25:46: In erster Linie sind es natürlich die jungen, die heranwachsenden Erwachsenen, die wir damit ansprechen möchten.

00:25:54: auf der anderen Seite ist aber schon so.

00:25:56: Wir haben ganz viele Kunden, die sind vierzig, fünfzig oder noch älter, die eben diese App auch nutzen.

00:26:03: Grundsätzlich U steht allen offen.

00:26:06: ich glaube Wer you nutzt, muss halt aber dieses Mindset haben.

00:26:11: Muss bereit sein, muss diese Offenheit haben, seinen Banking über die App abzuwickeln.

00:26:17: Von daher ganz klar der Brand wird jung und frisch präsentiert.

00:26:23: Das ist unsere primäre Zielgruppe.

00:26:25: Wir verschließen uns da definitiv Aber nicht vor älterer Kundschaft.

00:26:30: Was lernt ihr als Bank generell von der jungen Generation gegenüber anderen Generation?

00:26:35: Was ist also im Bezug auf Nutzerverhalten oder auch Anforderungen euch gegenüber?

00:26:40: Ja, ich glaube wenn ich das so ein bisschen vergleich die jungen... Auf der einen Seite was wir sicherlich merken.

00:26:48: Die Jungen, die suchen nicht mehr den persönlichen Kontakt zur Bank.

00:26:52: Die wollen das eben über die App abwickeln können und zwar von A bis Z. Also es beginnt beim Onboarding-Prozess.

00:26:59: Wenn ich da nicht eine gute Customer Experience bietet.

00:27:04: Irgendwann Bruch im schlimmsten Fall sogar noch irgendwelche den Prospect dazu auffordern, dass er noch irgendwo ein Formular auf dem Schriftweg einreichen muss – dann ist das ein klarer Bridge!

00:27:16: Das war früher nicht so und ich glaube auch bei der älteren Kundschaft sind die eher noch bereit wenn es solche Brüche gibt diesen Schritt trotzdem zu machen.

00:27:27: Die Jungen brechen komplett ab Das heißt, die möchten das selbst in der Hand haben.

00:27:33: Die Jungen sind auch nicht die, die primär den Kundendienst anrufen wenn sie eine Frage haben – die bevorzugenden Chat!

00:27:40: Da gibt es doch einen relativ großen Unterschied.

00:27:43: Dieses Persönliche ist viel weniger wichtig, als das vielleicht noch in den älteren Generationen wichtig war.

00:27:50: da hat man schon noch mehr gemerkt.

00:27:52: die Leute.

00:27:53: ich kann mich noch erinnern ganz früher in den Anfangszeiten wenn wir mit Swisscourt irgendwo an der Messe waren.

00:27:59: dann kamen die Leute vorbei und dass das erste Kommentar war ah!

00:28:05: Das ist jetzt aber schön mal ein Gesicht zu sehen was hinter dieser Website steckt Das gibt's halt nicht mehr.

00:28:11: Okay, lass uns noch zu einem anderen Thema springen auch anlässlich der WM vielleicht ein gutes Thema und zwar der Fußball.

00:28:20: Ich durfte ja dieses Jahr viele Europa League Spiele schauen mit meinem SC Freiburg Und da habe ich immer wieder die großen Banner von euch gesehen rund ums Stadion und rund um das Feld.

00:28:31: Jetzt seid ihr schon einige Jahre Sponsor der Europaleague Unter Conference League.

00:28:36: Erzähl uns mal, was war da der Grund, dass ihr in das Sponsoring in den Fußball eingestiegen seid?

00:28:42: Also gut.

00:28:42: Ich glaube auf der einen Seite Wieso?

00:28:46: Fußball ist halt einfach ein unglaublicher Breitensport.

00:28:50: Wahrscheinlich ist es die Sportart, die am meisten Leute anzieht weltweit.

00:28:58: ich glaube von daher ist es natürlich naheliegend, dass man im Fußball aktiv ist.

00:29:04: Ich glaube für uns sind es zwei Punkte, die super wichtig sind.

00:29:08: Der erste Punkt ist klar das Marketing, das ist Branding.

00:29:11: wir wollen die Marke noch bekannter machen nicht nur in der Schweiz sondern eben auch in Europa und das bietet uns die Europaleak vielleicht sogar noch mehr als wenn man das jetzt zum Beispiel mit einer Champions League vergleichen wird.

00:29:26: Die Champions League kennen wir ja die absoluten Top Clubs die kommen aus ein paar wenigen Ländern.

00:29:33: in der Europa League, hat man da eigentlich ein breiteres Portfolio.

00:29:38: Also es sind natürlich Breite aufgestellt und da gibt's uns ganz klar die Möglichkeit Branding, Marketing zu betreiben um die Marke bekannter zu machen.

00:29:48: ich glaube das hat bis jetzt schon ganz gut funktioniert.

00:29:51: Der weitere Punkt für uns, der zweite glaub' ich auch super wichtig, da gehts um Werte zu transportieren.

00:30:00: Es gibt ganz viele Parallelen zwischen dem Sport und dem Business.

00:30:05: Und der Sport, da gibt es diese Leidenschaft, diese Leistungskultur und dieser Wille immer noch einen Schritt weiterzugehen.

00:30:15: Im übertragenen Sinne sind das genau die Werte, die wir eben auferkörben wollen.

00:30:20: Das heißt, wir wollen leistungsbereit sein.

00:30:23: Wir wollen auf der anderen Seite auch aber diesen Willen aufrechtzuerhalten stetig Veränderung voranzutreiben und ich glaube da gibt es diese Parallelen zwischen dem Sport und dem Business die wir ganz schön finden.

00:30:36: Aber eigentlich könnte man sich ja wahrscheinlich dann auch die Frage stellen, naja also der klassische Bankkunde, der vielleicht für euch auch total spannend ist schaut vielleicht auch total gerne irgendwie vielleicht Tennis oder Golf.

00:30:47: Habt ihr euch ja ganz bewusst für diesen breiten Sport entschieden?

00:30:50: Ist es schon eine Strategie in einer größeren Masse anzusprechen und auch Banking zugänglich zu machen?

00:30:55: Definitiv, definitiv!

00:30:57: Also wir haben ja neben der Europa League, Sponsoren wäre ja speziell jetzt hier in der Schweiz auch die ZSC Lions immer okay John F. Servet

00:31:08: und Hugh Ibe, Hugh

00:31:09: sponsored Ibe da haben wir wieder den Link zum Fußball.

00:31:13: aber ist ganz klar oder ich meine wir haben vor ein paar Jahren die Entscheidung gefasst dass wir von der klassischen Zweitbank die wir bis anhin waren Richtung Universal Bank gehen möchten.

00:31:25: also wir möchten eben nicht einfach nur die zweite Bank vom Kunden sein der ich sage jetzt mal neben seinem Daily Business das er bei einer Großbank oder eine Regionalbank betreibt noch ein Konto bei der Swisscode führt, um seine Aktien zu handeln.

00:31:42: Sondern wir möchten diesen Schritt Richtung Universalbank gehen und eben die ganze Dienstleistungspalette der Bank anbieten.

00:31:52: Und daher denke ich schon macht es natürlich dieser breiten Sport.

00:31:56: Fußball macht durchaus Sinn.

00:31:58: Ich glaube Im Fußball, auch da ist es natürlich das Schöne.

00:32:03: Da hat man natürlich alle Arten von Kunden vertreten – vom absoluten High-End VIP bis zum Handwerker der Fußball guckt.

00:32:12: Aber jedes Profil dieses Zuschaus ist potenziell eben auch ein Kunde von der Swisscourt.

00:32:21: Jetzt ist ja Fußball ein total physischer Sport und geht um das gemeinsame Erlebnis, um die soziale Interaktion.

00:32:27: Ist es auch etwas, was ihr wieder in der Beziehung zum Kunden spürt?

00:32:30: Dass da wieder eine Sehnsucht gibt von Mensch zu Mensch ein Stück weit.

00:32:36: Ja, ich denke schon.

00:32:37: Das gibt es definitiv und wir führen ja – logischerweise durch das Sponsoring.

00:32:43: natürlich in der Gruppenphase haben wir Tickets zur Verfügung.

00:32:48: Wir machen dann einmal im Jahr um das Finale einen großen Kunden-Event und laden da Partner und Kunden ein das mit uns zusammen zu erleben und es ist schon Wahnsinn, dass das Feedback von den Leuten bekommen.

00:33:06: Einfach wirklich komplett glücklich, das mal leben zu können.

00:33:11: die ganze ambiance ums Finale rum ist das Fußballspiel ja eigentlich nur ein kleiner Bestandteil zwei, drei Tage vor Ort wo auch immer das Finale stattfindet.

00:33:22: Es geht ja ganz viel einfach um den Austausch mit dem Partner, mit dem Kunden dieses persönliche sich gegenseitig besser kennen zu lernen und da schätzen die Leute sehr, sehr.

00:33:33: Sieht ihr es auch in der Kundenberatung?

00:33:34: Also ihr habt hier noch einen kleinen Standort, der auch den Kundinnen und Kunden zugänglich ist in Zürich im Kreiseeins direkt am Hauptbahnhof.

00:33:42: Ist es was, was wieder mehr Frequenz hat wie auch schon oder ist es immer gleichbleibend?

00:33:48: Ich würde jetzt eher sagen, das ist gleichbleibend.

00:33:51: Gleichbleibende aber doch auf einem hohen Niveau.

00:33:54: Die Leute kommen gerne vorbei und tauschen sich aus wie ein Swissquote und auch Ju.

00:34:00: Wir betreiben ja nicht Aktivberatung, wir betreuen die Kunden einfach im Umgang mit unseren Produkten.

00:34:06: Das wird aber immer noch sehr rege genutzt, dass da die Kunden vorbeikommen und sich da die Fragen, die sie haben halt persönlich beantworten lassen.

00:34:17: Wenn du so ein bisschen in die Zukunft schaust, auch in der Zukunft von SwissQuote.

00:34:22: Was möchtest Du persönlich noch mit SwissQuotes erreichen?

00:34:25: Ich glaube für mich ist ... wenn ich vielleicht zuerst zurückschau, die letzten drei und zwanzig Jahre war das einfach eine unglaubliche Journey.

00:34:37: Da war laufend Action, die Bank hat sich x-mal komplett verändert.

00:34:43: Ich glaube, das ist ein wesentlicher Punkt, den ich mir wünsche.

00:34:47: Dass wir das bei Swisscourt beibhalten können in diesem Mut auch diese Neugier und diesen Mut zur Veränderung.

00:34:55: Weil ich glaube nur so kann man langfristig erfolgreich sein wenn man diesen Mut zu einer Veränderungen hat.

00:35:02: Man muss sich dem Markt adaptieren.

00:35:04: Man muss auf neue Rahmenbedingungen reagieren zu können.

00:35:08: Und ich glaube dass das was ich über die letzten Jahre bei SwissCourt immer geschätzt habe Ich persönlich glaube in einem reinstaatischen Umfeld.

00:35:17: würde es mir langweilig werden, da bin ich offen.

00:35:20: Das hatte ich bei der Swisscode nie gehabt und ich bin felsenfest davon überzogen das werde ich in Zukunft auch nicht haben.

00:35:27: die das ganze Umfeld, die ganze Bank verändert sich so unglaublich schnell.

00:35:33: Da gibt's neue Opportunitäten Und sei das eine Organisation zu anpassen oder ein neues Produkt zu lossieren, zu diskutieren macht das Sinn, macht das wenigstens diese Veränderung das ist das was mich motiviert.

00:35:45: und dann ganz klar dieser Schritt, den ich vorhin angesprochen habe.

00:35:49: Dieser Wandel von der klassischen Zweitbank zur Universalbank wo wir auf einem super guten Weg sind.

00:35:56: aber ich glaube auch da haben wir noch einiges zu tun in Zukunft und das möchte ich unbedingt reichen mit dem Whisquot dass wir eben diese Erstbank von unseren Kunden werden können.

00:36:07: Spannend!

00:36:08: Ich finde die Reise total interessant und ich hatte noch hundert Fragen dazu weil müssen ja bisschen auf die Zeit gucken.

00:36:13: Deswegen komme ich auch schon zur letzten Frage, das ist eine persönliche Frage.

00:36:17: Was wünschst du dir noch für die zukünftige Arbeitswelt ganz persönlich?

00:36:22: Für die zukunftliche Arbeitswelt wünsche ich mir schon dass irgendwo die Leistung und die Menschlichkeit, dass das kein Widerspruch ist.

00:36:33: Ich glaube was man schon sieht in der Vergangenheit Die Welt dreht sich schneller Es wird alles noch schneller Dieses klassische von acht bis fünf, das gibt es nicht mehr.

00:36:48: Man erwartet von den Leuten mehr oder weniger vierundzwanzig Stunden, sieben Tage die Woche erreichbar zu sein... Ich glaube auf der einen Seite braucht's das klar um die Innovation voranzutreiben.

00:37:03: Auf der anderen Seite denke ich ist aber der Faktor Mensch super wichtig und da hoffe ich mir schon dass wir diese Ballons finden dass die Leute gerne zur Arbeit kommen.

00:37:16: Und ich glaube, da kann man schon mit einer Unternehmenskultur und eben auch – ich sag jetzt mal – wenn man den Mitarbeitenden das Vertrauen schenkt, dann kann man da sehr viel erreichen.

00:37:28: Also da schaue ich so ein bisschen mit Sorgen auf die Zukunft weil ich glaube wenn man da zurückblickt hat sich das schon massiv verändert.

00:37:39: Ich glaube am Ende des Tages sind wir alle immer noch Menschen.

00:37:42: Die Arbeit ist wichtig, aber es gibt auch noch andere Elemente und ich glaube diese Kombination da müssen wir alles dafür tun dass wir das auch aufrechterhalten können.

00:37:52: Sehr schön!

00:37:53: Ja ich habe euch ja auch schon erlebt vor Ort, ich hab's Team schon erlebt, ich kaufe euch das auch ab, dass ihr diese Kultur wirklich lebt und ernst meint.

00:38:00: insofern wünsche ich dir weiterhin Alles Gute dabei, das auch so umzusetzen auf deiner spannenden Reise.

00:38:06: Die hoffentlich noch lange, lange weitergeht.

00:38:09: und natürlich wünsche ich dir im nächsten Europa League Finale wieder den tollen SC Freiburg!

00:38:16: Auf diesem Wege und ja alles Gute, mach's gut.

00:38:19: schön dass du da warst.

00:38:20: Ja

00:38:20: vielen Dank Janik und nochmal herzlichen Dank für die Einladung.

00:38:23: Machs gut tatschao.

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